Aktuelles

header

24.06.2013



Die Efforma Concepts GmbH & Co KG – wie ein Nürnberger Beratungs-Unternehmen aus innovativen Ideen unternehmerische Leistung gestaltet

Dr. Jörg Peter Ströbel, Geschäftsführender Gesellschafter der Efforma und Leiter der KMF-Sektion Medizintechnik Dr. Jörg Peter Ströbel, Geschäftsführender Gesellschafter der Efforma und Leiter der KMF-Sektion Medizintechnik

Von Martina Merten

Efforma – seit 2008 steht der Firmenname des Nürnberger Unternehmens für innovative Gestaltung und Vermarktung von Ideen. Acht Unternehmer helfen Unternehmen, Wissenschaftlern und Forschern dabei, Produkte für den internationalen Markt zu definieren, entwickeln und letztlich erfolgreich zu vermarkten. Dabei stützen sie sich auf ein globales Expertennetzwerk aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Einer der Schwerpunkte der Berater: Healthcare, insbesondere Medizintechnik und E-Health.

Interview mit Dr. Jörg Peter Ströbel, Geschäftsführender Gesellschafter der Efforma und Leiter der KMF-Sektion Medizintechnik

 

KMF: Herr Ströbel, wie viele Unternehmen haben sie seit Firmengründung betreut?

Ströbel: Es waren 26 bislang, aktuell betreuen wir zwölf Unternehmen.

KMF: Waren darunter auch Firmen aus Mittel- und Osteuropa?

Ströbel: Wir haben fünf russische Unternehmen beraten, die den deutschen Markt erschließen wollten. Dabei ging es insbesondere um die Bereich Radiologie, Medical IT und Bildgebung. Es waren aber auch deutsche Unternehmen dabei, die als Teil der Kommerzialisierung des Produkts auch auf dem russischen Markt aktiv sein wollten.

KMF: Wie können Sie solchen, ja meist jungen Unternehmen helfen, sich auf einem fremden Zielmarkt zu etablieren?

Ströbel: Der Schlüssel zum Erfolg ist immer wieder, Partnerunternehmen im Zielland zu kennen. Ohne solche Netzwerke funktioniert der Zugang zu einem fremden Markt nicht. Efforma ist sehr gut vernetzt, auch in Russland. Das ist bei der Markteinführung von neuen Produkten hilfreich und die umfassende Erfahrung vermeidet unnötige Fehler und Verzögerungen.

KMF:  Gibt es bislang unter den Unternehmen, die sie beraten haben, eines, das besonders erfolgreich war?

Ströbel: Eine wahre Erfolgsgeschichte ist in der Tat die Entwicklung der SurgicEye GmbH. Dabei handelt es sich um intra-operative 3D Tumor-Bildgebung und navigierte Chirurgie.
Das Team um Dr. Jörg Traub und Dr. Thomas Wendler hat es auch mit Hilfe der Efforma geschafft, sich und ihre Idee global zu vermarkten, so auch in Russland.

KMF: Seit kurzem leiten Sie auch die Sektion Medizintechnik des Koch-Metschnikov-Forums. Was zählt zu den Aufgabenbereichen der Sektiont?

Ströbel:  Wir organisieren Treffen mit wichtigen Medizintechnik-Unternehmen. So wollen wir beispielsweise die Kontakte zwischen Unternehmen aus Novosibirsk und Nürnberg stärken und Kooperationen schließen.

23.-25.10.2017, St. Petersburg: VI. Kongress des Russischen Nationalen Verbandes für Lungenheilkunde


23.-27.10.2017, Jena: Besuch einer Delegation aus Wladimir des Universitätskliniums Jena (UKJ) mit dem Ziel, eine Kooperation zum Fach- und Schüleraustausch zwischen dem UKJ und der Wladimirer Medizinischen Fachschule zu starten