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Sektionsleiter: Dr. Gerald Ripberger

Die Sektion „Notfall- und Katastrophenmedizin" hat sich zum Ziel gesetzt, den persönlichen und wissenschaftlichen Austausch durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten zu fördern.

So soll ein Netzwerk im Rahmen der internationalen Hilfe entstehen, welches zu einer  Qualitätssteigerung  in der Patientenversorgung im Rettungsdienst und auch bei Katastropheneinsätzen führen soll. Ziel ist der Wissens- und Erfahrungstransfer zum Nutzen aller beteiligten Institutionen und Organisationen.

Die Sektion wird von Dr. Gerald Ripberger geleitet. Ripberger studierte Humanmedizin an der Universität Würzburg und Public Health an der Berlin School of Public Health. Er begleitet eine Professur im Bereich „Nationaler und internationaler Bevölkerungsschutz" an der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften in Berlin. Dort ist er verantwortlich für den Bachelor-Studiengang „Emergency Practitioner", in dem Rettungsassistenten auf eine Führungstätigkeit im Bereich des Bevölkerungsschutzes vorbereitet werden. Außerdem entwickelte er den Bachelor-Studiengang „Internationale Not- und Katastrophenhilfe". Mit diesem Studium werden die Absolventen auf eine Tätigkeit in NGO/INGOs vorbereitet.

Um selbst weiter engen Kontakt zur Notfallmedizin zu behalten ist er als Notarzt und Leitender Notarzt in der Bundeshauptstadt tätig. Neben der Notfallmedizin und der Hochschullehre engagiert Ripberger sich regelmäßig in der Humanitären Hilfe. Für die Auslandshilfe des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. war er bereits mehrfach im Einsatz, zuletzt an der tunesisch-libyschen Grenze. Seit mehr als zwanzig Jahren ist er in verschiedenen Positionen im Bereich des Bevölkerungsschutzes aktiv.

 

Aktivitäten der Sektion "Notfall- und Katastrophenmedizin" im Jahre 2013:

- 01/2013 Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Akkon-Hochschule und der Johanniter-Akademie für gemeinsame Aktivitäten im Bereich Bevölkerungsschutz mit Russland;
- 02/2013 1. Wissenschaftliches Forum Bevölkerungsschutz in Hannover, Thema Rettungsdienst in Deutschland/Luftrettung mit 12 russischen Teilnehmern. Gefördert wurde diese Veranstaltung vom BMG und den Johannitern;
- ein Dreitageseminar Notfallmedizin in Voronezh;
- mehrere Kurse im AHA Format (BLS/ACLS/PALS) für die russische Seite durch das Johanniter Bildungsinstitut Hannover, finanziert durch die Teilnehmer (Erwerb international anerkanntes Zertifikat).
 
Planungen:
 
- 16.-19.3.2015 Dreitageseminar Notfallmedizin in Voronezh;
- Planung des 2. Wissenschaftlichen Forums Notfallmedizin in Moskau, Thema Ausbildungswege im Bevölkerungsschutz.

23.-25.10.2017, St. Petersburg: VI. Kongress des Russischen Nationalen Verbandes für Lungenheilkunde


4.-7.10.2017, Vilnius: Zweites Gipfeltreffen m.S. Übertragbare Erkrankungen