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                         Sektion Onkologie           

                                                                
Leiter: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus-Peter Hellriegel
Facharzt für Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie
E-Mail

1958-1964 Studium der Humanmedizin an den Universitäten in Tübingen, Freiburg und Wien. Staatsexamen und Promotion zum Dr. med.
1964-1982 Nach Ableistung der zweijährigen Medizinalassistentenzeit und des Wehrdienstes als Stabsarzt im Heeresamt der Bundeswehr zunächst wissenschaftlicher Assistent, später Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Köln. Habilitation 1976, Ernennung zum Professor 1981.
1982-2001 Chefarzt der II. Inneren Abteilung mit dem Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie sowie der Blutbank des Krankenhauses Moabit, Berlin
2001-2007 Direktor der Klinik für Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie des Vivantes-Klinikums im Friedrichshain und am Urban, Berlin
2007-2014 Hämatologisch-onkologische Privatsprechstunde an Vivantes-Klinikum am Urban, Berlin
1987-2015 Sekretär und Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. (1973-84)                                                                                           Vorsitzender der Berliner Krebsgesellschaft e.V. (1987-2005), Gründungsvorsitzender des TumorZentrum Berlin e.V. (1996-98), Mitglied des Vorstandes (1996-2006)                                                                 Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft deutscher Tumorzentren e.V. (1998-2006)
Mitglied der Ethikkommission der Ärztekammer Berlin (1985-2000)

Ehrenvorsitzender, Ehrenmitglied und Inhaber hoher nationaler und internationaler Auszeichnungen wissenschaftlicher Gesellschaften. Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1997, des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse 2004, der Ehrendoktorwürde der Yerevan State Medical University 2015

 

Angebote der Sektion Onkologie    

  • Aufbau und Erweiterung persönlicher und beruflicher Kontakte zwischen russischen und deutschen Onkologen
  • Innovativer Meinungs- und Erfahrungsaustausch
  • Gemeinsame wissenschaftliche Aktivitäten, u.a. die Einführung und Anwendung molekularbiologischer Untersuchungsverfahren
  • Konzeption und Durchführung gemeinsamer Themenkongresse
  • Unterstützung von Hospitationen russischer Ärzte in Deutschland und deutscher Ärzte in Russland
  • Logistische, personelle und administrative Unterstützung russischer Kliniken
  • Gemeinsame Projekte zur Weiterbildung von Ärzten, mittlerem medizinischem Personal und Verwaltungspersonal

 

Perspektiven und Ziele


Verbesserung der Diagnostik und Therapie bösartiger Neubildungen zur Senkung der Morbiditäts- und zur Verbesserung der Heilungsrate durch

  • Krebsfrüherkennung
  • Pathomorphologische und molekularbiologische Diagnostik
  • Schonendere Operationsverfahren
  • Einführung neuer Medikamente

Einführung der individualisierten, Evidenz-basierten Medizin

  • Erstellung von Leitlinien
  • Aufbau der interdisziplinären Kooperationen, von sog. Tumor-Konferenzen
  • Psychoonkologie
  • Rehabilitationsverfahren

Aufbau epidemiologischer und klinischer Krebsregister
Aufbau von Partnerschaften zur Durchführung von wissenschaftlichen Projekten

                                                

Bisherige Aktivitäten


Seit September 2013 finden in Irkutsk, Russland, gemeinsame Konferenzen über die Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen statt. Neben dem KMF sind die Veranstalter die Assoziation Russischer Onkologen, das Gesundheitsministerium der Oblast Irkutsk, die Gemeinschaft Onkologischer Organisationen von Sibirien und Fernost, die Staatliche Medizinische Universität Irkutsk (Rektor: Prof. I. Malow, Prorektorin: Prof. T. Krupskaya), die Onkologische Klinik der Oblast Irkutsk unter der Leitung von Frau Prof. Viktorija Dwornitschenko, Hauptonkologin der Oblast Irkutsk, und die Staatliche Akademie für Postgraduiertenweiterbildung Irkutsk.

5.-6.9.2013: Erste deutsch-russische Konferenz mit dem Thema „Innovationen in der Behandlung von Lymphomen“, Irkutsk

10.-11.07.2014: Zweite deutsch-russische Konferenz mit dem Thema „Mammakarzinome – Fortschritte in der Früherkennung und Behandlung“, Irkutsk

30.11.-2.12.2014: „Onkologie in Sibirien – Erfahrungen durch den deutsch-russischen Dialog“, Vortrag beim 4. Walter-Scheel-Forum für deutsch-russische Beziehungen in Bad Krozingen. Schwerpunktthema: Onkologie

18.12.2014: „Krebsregister in Deutschland“, Vortrag beim Symposium „Aufbau von Krebsregistern in der Russischen Föderation“ in Moskau auf Einladung des Föderalen Forschungsinstituts für die Gesundheitsorganisation und das Informationswesen (Direktor: Prof. Starodubov) des Gesundheitsministeriums der Russischen Föderation

30.03.-01.04.2015: International Conference „Advances in Modern Ongology“, zugleich Dritte deutsch-russische Konferenz mit dem Thema „Lungenkarzinome – Diagnostik und Therapie“, Irkutsk

17.-20.05.2015 und 23.-26.06.2015: Informationsveranstaltungen zu den Themen

  • Molekularbiologie
  • Case Management
  • Rehabilitation
  • Krebsregister

in Berlin. Teilnehmer: russische Onkologen auf Einladung des Föderalen Forschungsinstituts für die Gesundheitsorganisation und das Informationswesen des Gesundheitsministeriums der russischen Föderation

30.06.-4.07.2015: Wissenschaftliche Tagung zum Thema „Brustkrebs – Fortschritte in der Früherkennung und Behandlung“, Yerewan, Armenien

1.-3.09.2015: „Paradigmenwechsel in der Diagnostik und Behandlung von Krebskranken: Von der individuellen Erfahrungs- zur Evidenz-basierten, zielgerichteten, biologisch-rationalen Medizin“, Vortrag beim 5. Walter-Scheel-Forum in Krasnojarsk, organisiert von der Krasnojarsker Staatlichen Medizinischen Universität, dem Freundeskreis Walter-Scheel e.V. und dem KMF, Schwerpunktthema: Onkologie.

23.-25.10.2017, St. Petersburg: VI. Kongress des Russischen Nationalen Verbandes für Lungenheilkunde


23.-27.10.2017, Jena: Besuch einer Delegation aus Wladimir des Universitätskliniums Jena (UKJ) mit dem Ziel, eine Kooperation zum Fach- und Schüleraustausch zwischen dem UKJ und der Wladimirer Medizinischen Fachschule zu starten