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02.09.2011



Transumed eröffnet Zentrum für Kinderhämatologie, Onkologie und Immunologie in Moskau

Von Dimitri Haller, Transumed GmbH Medizintechnik

Das deutsche Unternehmen TRANSUMED GmbH Medizintechnik aus Koblenz eröffnete am 1. Juni 2011 das mit einer Gesamtgeschossfläche von 72.000 m2 in Europa größte Zentrum für Kinderhämatologie, Onkologie und Immunologie in Moskau.

Die russische Politik repräsentierten Ministerpräsident Putin, die russische Gesundheitsministerin Golikova und der Bürgermeister von Moskau Sobjanin. Von deutscher Seite waren der Botschafter Brandenburg und weitere Repräsentanten der deutschen Regierung aus der deutschen Botschaft in Moskau vertreten.
 
Zu dem Bau gekommen war es durch die Ausschreibung eines solchen Zentrums aus dem Jahr 2005, die in Folge der 2005 geschlossenen deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft angestoßen worden war. Die Koblenzer TRANSUMED GmbH Medizintechnik interessierte sich für die Ausschreibung, schließlich hatte sich das Unternehmen bereits mit dem Bau einer modernen Klinik für Kinderonkologie in Jekaterinburg im Jahre 2005 etabliert. TRANSUMED bewarb sich als Generalunternehmer – und gewann.

Das Zentrum verfügt über modernste hochtechnologische Ausrüstung für Diagnostik und Therapie für Kinder mit hämatologischen und onkologischen Erkrankungen wie Laboratorien nach GMP - Standard, Laboratorien für Stammzellenaufbereitung, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und eigens von TRANSUMED entwickelte Hybrid - Operationsräume mit bildgebenden Verfahren unter der Bezeichnung OPRID. 

Das Haus wurde so von den Koblenzer und Berliner Spezialisten konzipiert, dass die Innenausstattung  die Heilungsprozesse unterstützt. Mit Ärzten, Psychologen, Künstlern und Elternvertretern abgestimmte Farbschemata und Materialien sollen sich positiv auf die Motivation und den Gesundheitszustand der kleinen Patienten auswirken. Auch dem "Grünen - Bewusstsein" wurde beim Bau Rechnung getragen. So besitzt das Haus eine Wärmerückgewinnungsanlage, die 52 Prozent der verbrauchten Wärme einspart. Das Zentrum besitzt darüber hinaus ein Elternhotel für diejenigen Eltern von Patienten, die aus weit entfernten Regionen anreisen. Auch eine Schule wurde nicht vergessen, damit die Kinder ein normales Leben führen können.

TRANSUMED hält all dies für wichtig, schließlich soll die Klinik eine Schlüsselrolle in der Behandlung von hämatologischen, onkologischen und immunologischen Erkrankungen in der gesamten Russischen Föderation und teilweise auch im russischen Ausland einnehmen.

Neben der Heilung als einer der drei Hauptsäulensäulen des Zentrums wird in den neuen Räumlichkeiten auch Forschung und Lehre betrieben. Die internationale Zusammenarbeit und die Integration ins europäische Forschungsgefüge sind für den Erfolg des neuen Zentrums entscheidend.

Ein wichtiger Aspekt der Firmen-Philosophie von TRANSUMED ist Nachhaltigkeit. Um diese zu erreichen, setzt das Unternehmen auf die Steigerung des Bildungsstandes des medizinischen Personals. Da die Mittel dafür fehlten, ermöglichte die Stiftung Transaid mehr als 50 russischen Ärzten mit Unterstützung von TRANSUMED, DAAD und des Petersburger Dialogs kurz- und langfristige Weiterbildungsaufenthalte in Deutschland. Auch Deutschkurse wurden für die russischen Ärzte von Transaid ausgerichtet.

23.-25.10.2017, St. Petersburg: VI. Kongress des Russischen Nationalen Verbandes für Lungenheilkunde


23.-27.10.2017, Jena: Besuch einer Delegation aus Wladimir des Universitätskliniums Jena (UKJ) mit dem Ziel, eine Kooperation zum Fach- und Schüleraustausch zwischen dem UKJ und der Wladimirer Medizinischen Fachschule zu starten