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21.03.2012



Tuberkulosesituation in Osteuropa bleibt bedrohlich

Vier Jahre nach Verabschiedung der Berliner Deklaration zur Tuberkulose (Tb) durch das Europäische Ministerforum der Weltgesundheitsorganisation stellt Tb noch immer ein sehr großes Gesundheitsproblem in der EU dar – vor allem in den östlichen Regionen. 


"Auch 2012 erkranken in jeder Stunde 49 neue Patienten an Tuberkulose in der WHO-Euro-Region, 7 sterben im gleichen Zeitraum daran. Das sind trotz all unserer Bemühungen immer noch viel zu viele!" so der Leiter der Sektion Tuberkulose des Koch-Metschnikow-Forums (KMF) im Vorfeld des sechsten wissenschaftlichen Symposiums des KMF zum Welttuberkulosetag.
Anlässlich der Berliner Erklärung zur Tuberkulose, die das Ministerforum der WHO am 22. Oktober 2007 verabschiedete, hatte das KMF erstmals ein Symposium zur Lage der Tb in der WHO-EU-Region veranstaltet. 


Auf dem diesjährigen KMF-Symposium, das vom 20. bis 21. März im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin stattfindet, werden Ärzte, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter verschiedener Gesundheitsverwaltungen aus Deutschland und Osteuropa präsentieren, was im Gefolge der Berliner Erklärung im Bereich der Tb-Bekämpfung erreicht wurde und wo es immer noch Defizite gibt. Die Themen der zweitägigen Veranstaltung reichen von Konzepten der derzeitigen Tb-Kontrolle über Diagnose- und Therapieverfahren im Tb-Bereich bis hin zu der Frage, mit welchen Public-Health-Maßnahmen die Ziele der Berliner Deklaration aus 2007 noch besser erreicht werden können.

Die Themen der bisherigen wissenschaftlichen Symposien des KMF zur Tb und ein ausführliches Programm zur diesjährigen Konferenz sind auf der Homepage des KMF unter www.koch-metschnikow-forum.de abrufbar.    

Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter presse@kmforum.de oder unter +49-(0)163-2694971. Sie können sich auch direkt an die Geschäftsstelle des KMF wenden.

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